SYMBOLERKLÄRUNGEN

Die Piktogramme beschreiben die Eigenschaften und die Verwendbarkeit der einzelnen Produkte:
EC1_PLUS_DE_cmyk_768x170.png
EMICODE

EMICODE ist ein markenrechtlich geschütztes Siegel zur Produktklassifizierung für moderne, lösemittelfreie und emissionsarme Verlegewerkstoffe, Klebstoffe und Bauprodukte.

Das Prüfzeichen für Umwelt- und Innenraumhygiene wird seit 1997 durch die GEV (Gemeinschaft Emissionskontrollierte Verlegewerkstoffe, Klebstoffe und Bauprodukte e. V.) an Produkte von Herstellern vergeben, die sich strengen Qualitätskontrollen sowie regelmäßigen Überprüfungen unterziehen. EMICODE bietet unter den Gesichtspunkten des Verbraucher- und Verarbeiterschutzes eine Orientierungshilfe bei der Beurteilung und Auswahl von bau chemischen Produkten. Das Klassifizierungssystem richtet sich an Planer, Verbraucher sowie Handwerker, ist firmenübergreifend und wettbewerbsneutral.

EMICODE unterteilt sich auf Basis der streng definierten GEV-Prüfmethode (Emissionsprüfkammer) und den GEV-Einstufungskriterien in 3 Emissionsklassen.

Viele Produkte des Wakol Programms entsprechen der bestmöglichen Emissionsklasse EMICODE EC1 PLUS. Sie unterliegen vom Rohstoff bis zur Herstellung einer besonders strengen Kontrolle nach DIN EN ISO 9001:2015 und zwar sowohl hinsichtlich ihrer Emissionscharakteristik als auch ihrer hervorragenden technischen Funktionsfähigkeit.

Blauer_Engel_cmyk_768x170.png
BLAUER ENGEL

Der Blauer Engel wird für unterschiedliche Produktkategorien nach jeweils angepassten Prüfkriterien vergeben. Verlegewerkstoffe werden nach DE-UZ 113 geprüft. Nach externer Prüfung des Emissionsverhaltens sowie Erfüllung weiterer Auflagen zu Inhaltsstoffen und Gebinde- bzw. Datenblatt-Hinweisen wird die Blaue Engel-Lizenz durch das Deutsche Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung (RAL) erteilt. Die Kennzeichnung mit dem Blauen Engel erfolgt freiwillig. Für Verlegewerkstoffe gibt es nach DE-UZ 113 Blauer-Engel-Kriterien für Produkte mit geringen VOC-Emissionen in die Innenraumluft und dadurch mit geringen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit. Beim privaten Endverbraucher ist er das Umweltzeichen mit dem größten Bekanntheitsgrad. Die Anforderungen des EMICODE EC1 und des Blauen Engels sind auf einem vergleichbaren Niveau. EMICODE EC1 PLUS stellt die höchsten Anforderungen an emissionsarme Verlegewerkstoffe auf. Mehr Informationen unter www.blauer-engel.de/de/produktwelt/bauen/bodenbelagsklebstoffe

Die Liste der mit dem Blauen Engel ausgezeichneten Wakol Klebstoffe ist zu finden unter. https://www.blauer-engel.de/de/produktwelt/marken/wakol

M1_cmyk_768x170.png
M1: EMISSIONKLASSIFIZIERUNG VON BAUMATERIALIEN

M1 ist ein geschütztes Siegel zur Produktklassifizierung emissionsarmer Baustoffe.

Das freiwillige finnische Prüfzeichen für Umwelt- und Innenraumhygiene wird seit 1996 durch die Building Information Foundation RTS an Produkte von Herstellern vergeben, die sich strengen Qualitätskontrollen sowie regelmäßigen Überprüfungen unterziehen. Ziel der Klassifizierung ist es, die Entwicklung und Verwendung von emissionsarmen Baustoffen zu fördern. Die Klassifizierung stellt Emissions- und Geruchsanforderungen an Baustoffe, Einrichtungsgegenstände und Möbel in Büro- und Wohngebäuden im Hinblick auf die Innenraumluftqualität. Emissions- und Geruchsprüfungen in einem neutralen
Fremdlabor liefern zuverlässige Informationen über den Emissionsgrad von Baustoffen.

Bei der M1-Klassifizierung werden Grenzwerte für die vom Produkt ausgehende Emission und den Geruch in die Raumluft festgelegt. Spachtelmassen müssen Kasein frei sein.

CE_cmyk_768x170.png
CE-KENNZEICHEN

Die CE Kennzeichnung ist Kennzeichnung durch den Hersteller, dass das Produkt einer harmonisierten europäischen Norm entspricht. Für die Spachtelmassen ist dies die Übereinstimmung mit der DIN EN 13813 „Estrichmörtel und Estrichmassen“. Mit der CE-Kennzeichnung wird ein hohes Maß an Transparenz zu wichtigen Eigenschaften der Produkte geliefert. Jedes CE-gekennzeichnete Produkt muss die ausgewiesenen Anforderungen erfüllen, die angegebenen Werte sind also immer Mindestwerte. Nach der Europäischen Bauproduktenverordnung (EU 305/2011) ist für jedes CE gekennzeichnete Produkt vom Hersteller eine Leistungserklärung erforderlich. Unter www.wakol.de wird diese pro Produkt zur Verfügung gestellt.

UE-Zeichen_cmyk_768x170.png
Ü-ZEICHEN

Das Übereinstimmungszeichen (Ü-Zeichen) kennzeichnet Verlegewerkstoffe, die den maßgeblichen technischen Regeln, der bauaufsichtlichen Zulassung entsprechen, in Österreich als ÜA-Einbauzeichen bekannt. Allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen werden für Bauprodukte und Bauarten im Anwendungsbereich der Landesbauordnungen erteilt. Sie sind zuverlässige Verwendbarkeitsnachweise von Bauprodukten. Das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) erteilt als deutsche Zulassungsstelle allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen für Bauprodukte.

Aus Gründen des Gesundheitsschutzes benötigen Klebstoffe für Parkett- und Holzfußböden seit dem 01.01.2011 für die Anwendung in Aufenthaltsräumen eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (vgl. Bauregelliste B Teil 1, lfd. Nr. 1.18.3 und Anlage 1/18.3). Am 1.1.2012 trat die Zulassungspflicht für Klebstoffe für Bodenbeläge sowie für Verlegeunterlagen in Kraft.

Steuerrad_cmyk_768x170.png
STEUERRAD

Das Steuerrad ist ein EU-weit gültiges Konformitätszeichen, das dem jeweiligen Produkt die Eignung zur Schiffsausrüstung gemäß Richtlinie 2014/90/EU des Rates der Europäischen Gemeinschaft über Schiffsausrüstungen (EG-Schiffsausrüstungsrichtlinie – MED) bestätigt. Voraussetzung ist das Bestehen einer definierten Brandprüfung. Zusätzlich zu dieser EG-Baumusterprüfung sind Kontrollmaßnahmen durch eine notifizierte Stelle, wie z. B. ein QM-System nach Modul D erforderlich. Träger des Steuerrads ist die IMO, International Maritime Organisation, eine Unterorganisation der UNO. Eine Konformitätserklärung finden Sie beim jeweiligen Produkt unter www.wakol.de.

GISCODE_cmyk_768x170.png
GISCODE

GISCODE ist ein 1993 zwischen Produktherstellern und Bau-Berufsgenossenschaften (GISBAU) vereinbartes, freiwilliges Klassifizierungssystem zur Unterscheidung von Produktgruppen mit bestimmten gemeinsamen
Gefahrenmerkmalen. Es ist ausschließlich auf den Arbeitsschutz ausgerichtet und bezieht sich in weiten Teilen auf die Produktkategorien der TRGS.

Die Einstufung nach GISCODE, z.B. auf Gebindeetiketten, Produktinformationen und Sicherheitsdatenblättern, wird von allen Mitgliedsfirmen im Industrieverband Klebstoffe e.V. freiwillig durchgeführt. Für alle GISCODE Produktgruppen sind bei den Bau-Berufsgenossenschaften entsprechende Produktgruppeninformationen und Musterbetriebsanweisungen erhältlich.

Franz_VOC_cmyk_768x170.png
FRANZÖSISCHE VOC-VERORDNUNG

Die französische Verordnung über VOC-Emissionsklassen sieht vor, dass seit 1. Januar 2012 alle im Innenraum verwendeten Bauprodukte, Boden- und Wandbeläge, Farben und Lacke mit ihrer Emissionsklasse gekennzeichnet werden. Die Einstufung in die Emissionsklassen erfolgt aufgrund festgelegter Grenzwerte und wird eigenverantwortlich vom Hersteller vorgenommen. Die Kennzeichnung auf dem Produkt gibt die höchste (schlechteste) der Emissionsklassen an, die für die VOCs und für den TVOC gefunden wurden. Äquivalente Daten über die Emissionen wie zum Beispiel aus Prüfungen für AgBB, EMICODE, Blauer Engel usw. werden akzeptiert. Details siehe wakol.de.

Connected-Systems_cmyk_768x170.png
CONNECTED SYSTEMS

Connected Systems für aufeinander abgestimmte Systemlösungen von Loba und Wakol. Durch intensive Zusammenarbeit und Erfahrungsaustausch in der Produktentwicklung durchlaufen unsere Produkte einen aufeinander abgestimmten Prüfprozess. Dieser garantiert optimale Sicherheit bei der Verlegung.

loesemittelfrei_cmyk_768x170.png
TRGS 610 GEFAHRSTOFFVERORDNUNG

Die Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) regelt umfassend die Einstufung, Kennzeichnung und Handhabung aller Arten von Gefahrstoffen.

Die Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) konkretisieren die Anforderungen der Gefahrstoffverordnung für das Handwerk. Bei Einhaltung der TRGS wird die Gefahrstoffverordnung erfüllt.

Die TRGS 610 Ersatzstoffe und Ersatzverfahren für stark lösemittelhaltige Vorstriche und Klebstoffe für den Bodenbereich wurde aktualisiert. Die Neufassung der TRGS 610 hat Gültigkeit seit Januar 2011.

Nach der TRGS 610 sind empfohlene Substitutionsmöglichkeiten lösemittelfreie Dispersionsklebstoffe, SMP/MS-Klebstoffe oder lösemittelfreie PU-Klebstoffe.

In Einzelfällen kann der Einsatz stark lösemittelhaltiger Klebstoffe der GISCODE Gruppe S0,5 (oder besser, wie VOC-Control) zur flächigen Klebung von Parkett notwendig sein. Bei deren Einsatz dieser offensichtlich weniger geeigneten Substitutionsmöglichkeiten werden die Arbeitsplatzgrenzwerte sowie der Summengrenzwert eingehalten.

EPD_cmyk_768x170.png
UMWELT-PRODUKTDEKLARATION

Eine EPD ist ein Datensatz in dem versucht wird, alle umweltrelevanten Informationen/Daten wie Ressourcenverbrauch und Emissionen zu einem Produkt über den gesamten Produktlebenszyklus zusammenzustellen. Das sind ca. 100 Einzeldaten. Ausganspunkt für die Erstellung eines EPD ist die sogenannte Ökobilanz, also eine systematische Analyse der Umweltwirkungen von Produkten während des gesamten Lebensweges. Diese wird auch Lebenszyklusanalyse genannt. Die grundsätzliche Vorgehensweise für die Erstellung solcher Produktdeklarationen ist teilweise geregelt und in Normengefasst, z. B. EN 15804.

Um diese sehr umfangreichen Datensätze zusammenzustellen, wird je nach Produktbereich immer auch mit vereinfachten Annahmen, Durchschnittswerten, Schätzungen gearbeitet.

Die ISO-Typ-III-Deklaration nach DIN EN ISO 14025 wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für Bauen und Umwelt e. V. erstellt. Mit diesen quantitativen Aussagen über die Umweltleistung von Bauprodukten werden EPDs u.a. genutzt bei der Zertifizierung von Gebäuden, Schlagwort: „Nachhaltiges Bauen“. In  Deutschland zertifiziert z. B. die DGNB (Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen) Gebäude. Je nach Erfüllung der Kriterien vergibt das DGNB Zertifikate in Gold, Silber oder Bronze.